Gesundheit und Arbeitsschutz

NEU! Durchsetzungsstrategien im Gesundheitsschutz

Vom Initiativantrag bis zur Einigungsstelle: Maßnahmen im Arbeitsschutz durch konsequentes Handeln des Betriebsratsgremiums durchsetzen


ZIELGRUPPE

Betriebsratsmitglieder und Schwerbehindertenvertrauenspersonen


SEMINARINHALT

Bei Begehungen im Betrieb und im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung werden viele Mängel und psychische Belastungen aufgedeckt, die zu Unfällen oder ernsthaften Gesundheitsschäden bei den Beschäftigten führen können. Das Beseitigen der Mängel wird oft auf die lange Bank geschoben.

Belastungssituationen und Gesundheitsgefährdungen lassen sich durch ein konsequentes Handeln des Betriebsrates verbessern. Dabei fangen die ersten Schritte im eigenen Gremium und bei der Belegschaft an. Denn nur wenn sich das Betriebsratsgremium einig ist und die Belegschaft hinter den Forderungen des Betriebsrates steht, lässt sich Druck auf den Arbeitgeber aufbauen. In diesem Seminar lernen die TeilnehmerInnen kennen, wie der Betriebsrat von einem schriftlichen Initiativantrag bis zur Anrufung einer Einigungsstelle in dosierten Stufen Druck zum Umsetzen von Maßnahmen aufbauen kann. Darüber hinaus wird dargestellt, wie die Gewerbeaufsicht und die Berufsgenossenschaft zum Durchsetzen von Maßnahmen hinzugezogen werden kann.

  • Mitbestimmungstatbestände im Arbeitsschutz
  • Durchsetzungsstrategien des Betriebsrates vom Initiativantrag bis zur Einigungsstelle
  • Einbinden von sachverständiger Unterstützung nach § 80.3 BetrVG
  • Wege zur Aktivierung der Belegschaft
  • Zusammenarbeit mit der Gewerbeaufsicht bei Gefährdungen im Betrieb
  • Diskussion von Erfahrungen und erfolgreichen Veränderungen aus dem eigenen Betrieb

REFERENT

Matthias Holm, Institut für Gesundheitsförderung und Personalentwicklung, Hannover


Termin
Seminar-Nr.
Ort
Kosten
Anmeldung
Termin 28.09.–30.09.2022
Seminar-Nr. 92240
Ort

Unterreichenbach-Kapfenhardt

Kosten
Hotelkosten € 439,501
Seminargebühr € 790,002
Anmeldung
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1
inkl. MwSt.
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2
zzgl. MwSt.
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Freistellung nach § 37.6 BetrVG und § 179.4 SGB IX